On Chewing Shoelaces: Art, Mess and Radical Kinship // HOOD for Artist Parents Vienna

Eröffnung: Mi 16.9.2026 // 15.00–20.00
Ausstellung: 17.9.–24.10.2026

HOOD for Artist Parents goes kex–kunsthalle exnergasse!

Photo: Hanna Fasching

Eröffnung: Mi 16.9.2026 // 15.00–20.00
Ausstellung: 17.9.–24.10.2026

kex—kunsthalle exnergasse, WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien // Di–Fr 13.00–18.00, Sa 11.00–14.00 // freier Eintritt // mehr Infos unter wuk.at

Zu den HOOD Dreaming Terminen bei Im_flieger hier.

HOOD for Artist Parents wurde 2021 von den Kernforscher:innen und kunstschaffenden Eltern Andrea Gunnlaugsdóttir und Asher Ó Gormáin gegründet. Die künstlerische Praxis HOOD Dreaming wurde im Rahmen von SCHULE@Im_flieger 2023 entwickelt und wird seitdem von Im_flieger als öffentliche Feldforschung unterstützt.

HOOD for Artist Parents goes kex–kunsthalle exnergasse! In der Ausstellung On Chewing Shoelaces: Art, Mess and Radical Kinship setzt die Initiative ihre Auseinandersetzung mit der doppelten Verantwortung als Künstler:in und Betreuende fort:

In einer Welt, in der Eltern als monströs bezeichnet werden, weil sie gleichzeitig Autonomie und Kinder erziehen wollen, stellt das Ausstellungsprojekt einen Raum her – einen Bruch –, der die patriarchalischen und ableistischen Forderungen nach „Professionalität” und „Produktivität” in Zweifel stellt. On Chewing Shoelaces umfasst unter anderem Malerei, Skulptur, Film, Performance, kollektives Experimentieren, eine Buchlesung aus Queer Nursing und eine FLINTA*-Spielkampfnacht. Die künstlerische Praxis HOOD Dreaming wurde im Rahmen von SCHULE@Im_flieger 2023 entwickelt und wird seitdem von Im_flieger als öffentliche Feldforschung unterstützt.

Im Ausstellungssetting ist ein Co-Working-Bereich integriert, der alle Besucher*innen einlädt: sich hinzusetzen, zu lesen, zu arbeiten, zu weinen, zu kämpfen, zusammenzuarbeiten, Fürsorge zu tragen, Verwandtschaft zu radikalisieren, an Schnürsenkeln zu kauen – und vielleicht, gemeinsam, gerade diesem mess gebührende Bedeutung beizumessen. 

Andrea Gunnlaugsdóttir (IS/AT) geboren in Reykjavík, Island, ist eine in Wien lebende Tänzerin und Choreografin. In eigenständigen und kollaborativen Konstellationen bewegen sich ihre Arbeiten an der Schnittstelle von Tanz und Performance und suchen mitunter Formate jenseits der Bühne. Ihre jüngste Arbeit CUMULUS in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Claudia Lomoschitz tourte kürzlich in Österreich und Island und wird demnächst in Norwegen zu sehen sein. Andrea hat mit vielen in Wien lebenden Künstlern wie Doris Uhlich, Alix Eynaudi, Andrea Maurer, Veza Fernandes u.a. zusammengearbeitet. Als nächstes wird sie im brut Wien in der Arbeit der Choreografin Sara Lanner auf der Bühne stehen. Andrea hat von Anfang an zwei Kinder neben ihrer künstlerischen Karriere großgezogen und dabei einige Erfahrung mit dem Gefühl von FOMO gesammelt.

Asher Ó Gormáin (IE/UK/AT) ist eine irische Künstlerin, die als Performancekünstlerin, Dramaturgin und Dozentin an der Schnittstelle von Choreografie und bildender Kunst arbeitet. In ihren Arbeiten setzt sie sich intensiv mit Objekten und Materialien auseinander, indem sie deren performative Wirkkraft hervorhebt, um die taktilen, sinnlichen und existenziellen Dimensionen des „Alltäglichen“ aufzudecken und anthropozentrische Perspektiven in Frage zu stellen. Sie hat einen BA (Hons) in Choreografie vom Dartington College of Arts (2005), ein Diplom in Tanz von der SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance (2008) und einen MA mit Auszeichnung in Bildender Kunst (TransArts) von der Universität für angewandte Kunst Wien (2021). Seit 2021 unterrichtet sie regelmäßig am Angewandte Performance Lab (APL) in Wien. Im Jahr 2020 gründete sie HOOD for Artist Parents. Ihr jüngstes Werk, „mind numbing filthy finger potholes: a glossary of the paradox of boredom“, feierte im brut Wien Premiere. www.asherogorman.com