Im_flieger - Deutsch

Independent Artists’ Association – Platform and Experimental Ground for Dance, Performance and related Art Forms

News

Dear all,
Im_flieger ist gelandet! Unsere neue homebase ist in der Bräuhausgasse 40!, 1050 Wien.
WILLKOMMEN!

Residency@Im_flieger
mom's desperation // Jasmin Hoffer (AT)

Do 29.11.2018 // 19.00
Bräuhausgasse 40/Souterrain, 1050 Wien (U4 Pilgramgasse)
Research showing / freie Spende


Foto: Jasmin Hoffer

mom's desperation ist eine Kunstpraxis, die häusliche Dramen und Ängste vor globalen Katastrophen widerspiegelt.
Entstanden aus einer Szenerie nie verschwindender Stapel ungewaschener Kleidung und unsortierter Papiere, wo die ständige Einwirkung von aufdringlichen akustischen und olfaktorischen Reizen, mikrobiellen Invasionen und gefilterten emotionalen Ausbrüchen eine alltägliche Realität sind. Das Leben einer jungen Familie in der Stadt - inmitten eines ständigen Strom rücksichtsloser CO2-emittierender Autos und Flugzeuge, als gäbe es kein Morgen.

Simone de Beauvoir behauptet, dass die Folter der Hausarbeit in ihrer endlosen Wiederholung liegt. Die Reinigung wird verschmutzt, die Verschmutzungen werden Tag für Tag sauber gemacht. Hoffer möchte einer Sphäre, die normalerweise vor dem öffentlichen Blick verborgen ist, Sichtbarkeit verleihen. In unserer heutigen Gesellschaft wird Sorgfalt und Reproduktionsarbeit auf individueller Ebene erwartet und haben keinen Einfluss auf Ihre Leistungen in Ihrem beruflichen Leben. Es wird oft mit Einsamkeit, Isolation und mangelnder Unterstützung der Gemeinschaft ausgeführt. Die Praxis zielt darauf ab, einen Diskurs anzuregen und heilende und transformierende Kräfte zu erzeugen.

Künstlerische Beratung: Anna Mendelsohn

Jasmin Hoffer (AT) ist eine in Wien lebende Choreografin, Performerin und leidenschaftliche Tänzerin. Sie hat einen MA in Contemporary Dance Dissemination (HfMT Köln) und arbeitet in wechselnden Konstellationen und verschiedenen Formaten mit Künstlern wie Elena Kristofor, Laura Oriol, Oleg Soulimenko oder Alfredo Basuglia. Sie hat in Österreich und anderen Teilen der Welt wie den USA, Palästina, Deutschland, Italien, Norwegen und Russland gearbeitet und sich mit den sich ständig verändernden, komplizierten sozialpolitischen Landschaften verwickelt. Einige ihrer performativen Aktionen hinterließen nie die Intimität eines Proberaums, andere wurden in etablierten Locations / Festivals wie brut, TQW, WUK Performing Arts und ImPulsTanz in Wien, im Künstlerhaus - Halle für Kunst und Medien Graz oder Pact Zollverein Essen präsentiert. Die Arbeit, die sie kreiert und beschäftigt, reicht von intimen Radio-Musicals über Muttersein über somatische Annäherungen in Richtung Amöben, Würmer und Dinosaurier bis zu akribischen skulpturalen Interaktionen mit Müllsäcken. Im Jahr 2018 erhielt sie das START-Stipendium der Bundeskasse für Österreich und hielt eine Turbo-Residency bei ImPulsTanz.

Im_flieger In_forschung
WORK, ART & A GOOD LIFE #3

Mi 21.11.2018 // 19.00 // doing nothing – what for?
Bräuhausgasse 40/Souterrain, 1050 Wien (U4 Pilgramgasse)
Vortragsdialog & Diskussion / open lab / freier Eintritt

Mo 19. - Do 22.11.2018 // after too much
Bräuhausgasse 40/Souterrain, 1050 Wien (U4 Pilgramgasse)
Labor

doing nothing – what for?
Über Wirksamkeit und Utopie des Nicht-Handelns mit den Philosophen Michael Hirsch (DE) und Kilian Jörg (AT).
Dieser Vortragsdialog soll Interpretationen anbieten, wann, wie und warum Nicht-Handeln manchmal produktiver – im Sinne von politisch effektiver – sein kann als Handeln. Die Wirksamkeit des Nicht-Handelns. „Die größten Ereignisse – das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden. Nicht um die Erfinder von neuem Lärme: um die Erfinder von neuen Werten dreht sich die Welt; unhörbar dreht sie sich.“ (Nietzsche, Also sprach Zarathustra)

after too much
Viele von uns – Menschen des globalen Nordens – leben in permanenter Zerstreutheit und Überforderung, ausgelöst durch Prekarisierung von Arbeit und Leben sowie digitale Kommunikationsindustrien. Wie schreiben sich diese Konditionen in gegenwärtige Subjektivierungen ein und wie bestimmen sie künstlerische Arbeiten? Wie reagieren auf diese zunehmend verschärften Dynamiken? In dem Labor after too much setzen sich Künstler_innen und Philosoph_innen mit dem Dauerzustand von over-doing als Lebensform auseinander und fragen sich, inwiefern ein doing-less oder doing-nothing, after too much, die bestehenden gesellschaftlichen Ordnungen herausfordern und zu einem politischen Handeln werden könnte?

mit Jack Hauser, Claudia Heu, Lisa Hinterreithner, Michael Hirsch, Sabina Holzer, Kilian Jörg, Anita Kaya, Alfred Lenz, Konzeption Labor: Lisa Hinterreithner (AT)

Konzeption & Kuration der Reihe WORK, ART & A GOOD LIFE: Anita Kaya (AT)

Im_flieger In_forschung
Алга болоx / Alga Bolokh // Claudia Heu (AT) & Mungunchimeg Batmunkh (AT/MN)

Fr 16. – So 18.11.2018
Bräuhausgasse 40/Souterrain, 1050 Wien (U4 Pilgramgasse)
Labor // Research Ergebnisse // Freier Eintritt

Einladung zu einer Versuchsanordnung über das Verschwinden


Foto: Claudia Heu

Wenn etwas verschwindet –
taucht es dann irgendwann wieder auf?
Ist seine Abwesenheit nur eine andere Form der Anwesenheit –
oder das Ende seiner Existenz?

Alga: Handfläche. Abhanden kommen. Nicht vorhanden. Verschwinden.
Bolokh: In einen anderen Zustand übergehen. Werden.

Claudia Heu, Mungunchimeg Batmunkh und Gerhard Fillei recherchieren seit 2013 zum Thema Alga Bolokh – Vom Verschwinden in der Mongolei. Zwischen 2013 und 2018 entstanden auf diese Weise drei Arbeiten, die sich mit unsichtbaren Gedächtnis-Räumen und ihren unerzählten Geschichten auseinandersetzen. Nähere Informationen finden Sie hier:
http://www.claudiaheu.com/#/algabolokhulanbator/
http://www.claudiaheu.com/#/alga-bolokh-iii-recherche/

Ausgehend von ihrer Recherche in der Mongolei stellen Claudia Heu und Mungunchimeg Batmunkh die Frage, welche Erfahrungen und Zugänge wir im europäischen Kulturkreis zum Phänomen des Verschwindens haben. Dazu laden sie Wissenschaftlerinnen, Impulsgeberinnen und Interessierte ein, um mit ihnen weiter zu forschen.
Die Mongolistin Àgnes Birtalan zeichnet in ihrem Vortrag Das Auftauchen und Verschwinden von Schamanen. Wohin verschwindet die Seele? eine mongolische Sicht des Verschwindens nach; Karénina Kollmar-Paulenz, Zentralasienforscherin, stellt mit Chöd (Macig Labdrön) eine tibetische Tradition vor, die ihren Schwerpunkt auf das Unsichtbare, das Nicht - Gesehene richtet. Chöd wird auch in der Mongolei praktiziert.
Ursula Reisenberger arbeitet mit dem Körper als Ausgangspunkt für „Präsenz“. Sie wird Übungen und Improvisationen anleiten, die die Wahrnehmung für unterschiedliche Formen von An- und Abwesenheit schärfen und den Körper als Werkzeug sowohl für neue Erfahrungen als auch für deren Reflexion nutzbar machen.

Impulsgeberinnen / Beiträge
Ágnes Birtalan (Mongolistin) – Vortrag
Karénina Kollmar-Paulenz (Zentralasienforscherin)

Teilnehmende
Mungunchimeg Batmunkh (Theaterwissenschaftlerin, Journalistin)
Tobias Draeger (Choreograf, Schauspieler)
Gerhard Fillei (Filmemacher, Ausstellungsdesigner)
Claudia Heu (Künstlerin, Lehrende)
Anita Kaya (Choreografin, Performerin)
Sabina Navara (Steuerberaterin)
Ursula Reisenberger (Regisseurin)
Almut Rink (Künstlerin)
Aron Weigl (Kulturwissenschaftler)
Elisabeth Merklein (Musik & Religionswissenschaftlerin)

Ablauf
Durch Vorträge, Körperarbeit, Gespräche und Improvisationen nähern wir uns ab Freitag Abend dem Thema an. Die Arbeit in der gesamten Gruppe wird sich abwechseln mit Phasen, in denen die Beteiligten entweder einzeln oder in kleineren Gruppen ihren eigenen Fragen zum Verschwinden nachgehen. Im_flieger steht dafür als Arbeitsraum mit verschiedenen Materialien zur Verfügung und bietet die Möglichkeit, sich zu vernetzen; es kann aber auch in anderen Räumen oder in der Natur geforscht werden. Abschließend werden die Ergebnisse gemeinsam gesichtet und zusammengeführt. Ab Sonntag 16.30 Uhr ist der Raum für BesucherInnen geöffnet; es kann geschaut, gehört und weiter diskutiert werden.

Organisation
Für das Labor von Freitag, 18 Uhr, bis Sonntag, 18 Uhr, ist eine persönliche Anmeldung notwendig.
Über ein Interesse am Thema des Verschwindens hinaus sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich; eine heterogene Zusammensetzung der Gruppe ist uns ein Anliegen. Da wir das Labor als einen gemeinsamen Forschungsprozess behandeln wollen, ist die Teilnahme nur am gesamten Wochenende möglich. Wir bitten InteressentInnen, ein kurzes Statement über ihr Interesse am Verschwinden an Claudia Heu, heujoy@icloud.com, zu schicken. Ein genauer Ablaufplan und weitere Details folgen per Mail.

Алга болоx / Labor
Freitag, 16. 11. 2018, 18 Uhr – 21 Uhr, Im_flieger
Samstag, 17.11.2018, 10 – 18 Uhr, Im_flieger und andere
Sonntag, 18.11.2018, 10 – 18 Uhr, Im_flieger

Алга болоx / Erkenntnisse und Erfahrungen
Sonntag, 18.11.2018, 16.30 Uhr, Im_flieger
Freier Eintritt

„Ein guter Wanderer läßt keine Spur zurück.“ Lao Tzu


Residency@Im_flieger
“AND“ // Sara Lanner (AT)

Fr 09.11.2018 // 19.30
Bräuhausgasse 40/Souterrain, 1050 Wien (U4 Pilgramgasse)
Research Showing // Freie Spende


Foto: Hojenski/Lanner/Parlow, Ani Antonova

Stumm gesprochene Interviews, kollektive Skulpturen und Konstellationen von teilweise geteilten Erinnerungen. Sara Lanner erforscht Fragen nach geteiltem Wissen, Geschichte(n) und kontinuierlicher Praxis in einer persönlichen Choreographie. In Interviews der letzten drei Jahre mit Künstler_innen und Freund_innen wird eine kollektive Skulptur, ein poetischer Tanz, eine spekulative Praxis und scheinbare Kontinuität in den Raum gezeichnet.

Wen zu fragen, welche Frage zu stellen?
Mit wessen Geschichten arbeiten?
Und welche Geschichten liegen vor?
Auf wessen Wissen etwas basieren?
Und ... was bedeutet Kontinuität?

Dramaturgische und künstlerische Beratung: Gabrielle Cram, Sabina Holzer
Supported by LIVING EXAMPLES

Sara Lanner (AT) ist freischaffende Choreografin, Tänzerin und Performancekünstlerin in den Bereichen Tanz und bildende Kunst. Sie arbeitete u.a. mit Anne Juren, Michikazu Matsune, Oleg Soulimenko, Barbis Ruder, Lilo Nein, Alfredo Barsuglia, Fanni Futterknecht und LUX FLUX & Saira Blanche Theater als Tänzerin und Performerin. Zuletzt präsentierte sie die Performance Guess What im Rahmen des imagetanz Festivals 2018, brut Wien. Ihre Solo-Performance A Living Example wurde international präsentiert bei WUK Performing Arts Wien (2016), NAKT Festival Hamburg (2017) und CO-Festival Lokomotiva/Skopje (2017). Die interdisziplinäre Performance Etiquette der Zungen in Kollaboration mit Klaus Spiess und der MedUni Wien wurde in der Pathologisch Anatomischen Sammlung Wien gezeigt (2017). 2015 zeigte sie die Solo-Arbeit AUSstellenENTstellen bei den Werkstück-Präsentationen, TQW Wien.
Sara Lanner studierte Zeitgenössischen Tanz und Tanzpädagogik (IDA Linz, NDH Oslo) und studiert Performative Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie erhielt Stipendien wie das STARTStipendium/BKA Österreich sowie am Tanzquartier Wien und danceWEB. Residencies bei Uferstudios Berlin/LLB Wild Cards, ImPulsTanz Wien, Tanzquartier Wien, Huggy Bears/SUPERAMAS.
www.saralanner.com

Im_flieger In_forschung
Twist&Talk: In, Out, With // maRia Probst und Christian Apschner

Sa 10.11.2018 // 15.00 – 18.30
Bräuhausgasse 40/Souterrain, 1050 Wien (U4 Pilgramgasse)
Workshop // Freie Spende // begrenzte Teilnehmer_innenzahl // Voranmeldung unter cci.rollingpoint@gmail.com

ein open level Tanzimprovisations- und Diskursformat inmitten gesellschaftlichen Umbruchs


Foto: He Shao Hui

CON.ACT / Etappe 1 wird durch die Kooperation von TQW, Im_flieger und rollingpoint ermöglicht.

Residency@Im_flieger
Das synästhetische Feld // Iris Dittler (AT)

So 21. + Mo 22.10.2018 // 19.00
Bräuhausgasse 40/Souterrain, 1050 Wien (U4 Pilgramgasse)
Performative Installation // Freie Spende

Foto: Nicolai Gütermann

Die performative Installation arbeitet mit Elementen aus der bildenden Kunst und dem zeitgenössischen Tanz. Objekte, Sound und Raum werden dabei mit dem Körper in Beziehung gesetzt. In Anlehnung an den Begriff der Synästhesie, der ein „Mitempfinden“ oder „Zugleich Wahrnehmen“ bedeutet, soll ausgelotet werden inwiefern Visuelles auch physisch nachempfunden werden kann.

Konzept, Installation, Performance: Iris Dittler
Neonlichtobjekte: Raphaela Riepl
Sound: Andreas Trobollowitsch
Technische Umsetzung der Objekte: Bartholomäus Kinner
Mentoring und choreografische Beratung: Sabina Holzer
Dieses Projekt wurde unterstützt vom Theodor Körner Fonds, SKE, Im_flieger

Iris Dittler (AT) ist bildende Künstlerin und Performerin. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien und der École nationale supérieure des beaux - arts Paris. Ihre interdisziplinäre Recherche an der Schnittstelle zum zeitgenössischen Tanz umfasst Kooperationen mit Tänzer_innen, Choreograf_innen und Künstler_innen wie Barbara Eichhorn & Daniel Aschwanden, Asher O´Gorman, Barbara Sarreau, Oleg Soulimenko, Nici Rutrecht, Daniel Dobbels, Julian Weber und Natalia Jaime-Cortez.

2016 erhielt sie das BKA Staatsstipendium für bildende Kunst sowie den

Förderungspreis für bildende Kunst der Stadt Wien. 2018 wurde ihre Arbeit mit dem Theodor Körner Preis ausgezeichnet.

Sie war mit performativen Installationen bei Werkstück (2012) im Tanzquartier Wien, beim scaPes – Festivals 2015, den Burgendländischen Tanztagen (2016), im Tanz*Hotel (2018) und beim Festival Still Moving amThéâtre de l´Étoile du Nord Paris (2018) vertreten.

Ihre Performances und Objekt-Installationen wurden in Galerien und Kunstinstitutionen im In – un Ausland gezeigt (Galerie Marcelle Alix, Centquatre Paris, le 3bisf, Aix– en Provence, Fondazione Ratti, Freud Museum Wien etc.)

Im_flieger In_forschung
Twist&Talk: In, Out, With

Sa 29.09. + Sa 20.10. // 15.00 – 18.30 @ TQW
Sa 10.11.2018 // 15.00 – 18.30 @ Im_flieger
Bräuhausgasse 40/Souterrain, 1050 Wien (U4 Pilgramgasse)
Workshop // Freie Spende // Voranmeldung unter cirollingpoint@gmail.com

Twist&Talk: In, Out, With // maRia Probst und Christian Apschner
ein open level Tanzimprovisations- und Diskursformat inmitten gesellschaftlichen Umbruchs

Foto: He Shao Hui

Wie choreografieren wir Gesellschaft und wie choreografiert sie uns? Entlang welcher „Scores“ bewegen wir uns, ohne sie bewusst zu kennen? Bin ich immer noch wir, wenn ich „out“ bin? Was bedeutet mit anderen sein und wie bewegt sich das Andere, wenn ich es bin oder du? Wie schreiben sich diese und ähnliche Verhandlungen in unsere Körper, Bewegungen und Tänze ein.
Innerhalb dieser Serie Twist&Talk wollen wir zu diesen Themen einen Rahmen anbieten, um eine Kultur des „Embodied Discourse“ zu fördern.

Twist&Talk ist Teil des breit angelegten partizipativ, künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojektes CON.ACT, innerhalb dessen die Tauglichkeit bestimmter zeitgenössischer Tanzimprovisation als Mittel im Umgang mit den aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen erprobt werden soll. Details dazu unter: www.rollingpoint.at

CON.ACT / Etappe 1 wird durch die Kooperation von TQW, Im_flieger und rollingpoint ermöglicht.

maRia Probst ist seit 1999 als freischaffende Tanz- Performancekünstlerin, Tanzpädagogin und als Organisatorin / Konzeptorin im Tanz- Performance Bereich tätig. Ihre aktuellen Arbeiten sind Hybride zwischen Tanzkunst Kreation, Ausführung und partizipativer Kunst.
Sie ist seit 2000 kontinuierlich als Dozentin im Bereich Tanz, Performance und Somatic Movement sowohl für angehende professionelle TänzerInnen und SchauspielerInnen, als auch für Laien aller Altersgruppen tätig.
maRia Probst ist zertifizierte Somatic Educator, Tuinapraktikerin und diplomierte Somatische Faszientherapeutin.

Christian Apschner, ursprünglich als Umweltexperte ausgebilde, entschied sich vor mehr als 20 Jahren sein Leben ganz der Bewegungsforschung zuzuwenden. Er arbeitet als Praktiker in den Körperarbeitsmethoden Trager Psychophysische Integration und Ortho-Bionomy. Gemeinsam mit maRia Probst leitet er den Verein „rollingpoint – Verein für Contact Improvisation und artverwandte Tanz- und Bewegungsformen“. Tanz- und Performancekunst sind für ihn Teil eines künstlerisch-sozialen Lebenskonzeptes sowie eine willkommene Möglichkeit, Verborgenes sichtbar zu machen und gesellschaftspolitisch Stellung zu beziehen.

Residency@Im_flieger Welcome to the Fisch-Haus // Claire Lefèvre (FR/AT)

Performance/Work in progress
Mi 12.09.2018 // 20.30
Bräuhausgasse 40, 1050 Wien.

 

Foto: Claire Lefèvre

Bezaubernde Meerjungfrauen laden dich ein in die Tiefe ihres Kabaretts. Die Performer*innen verwenden die Meerjungfrau als Symbol für einen Körper, der immer zwei Dinge zugleich ist. Sie schwimmen durch Dualitäten – Meer und Land, Mensch und Tier, Realität und Magie.

Ein Projekt von Claire Lefèvre (FR/AT) mit Alex Franz Zehetbauer (US/AT), Robyn/Hugo Le Brigand (FR/AT) und Veza Maria Fernandez Ramos (SP/AT)
Dramaturgie: Andrea Salzmann
Produktion: Sophie Schmeiser und Eva Holzinger
Eine Koproduktion von Himalaya Project und Brut Wien, unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Bundeskanzleramt Österreich, Im_flieger und De Figuranten

Premiere:
8. November 2018 (+9./10./13./14./15. Nov.), 20.00, Studio Brut@Zieglergasse, Wien

Claire Lefèvre ist eine französische Choreografin und Performerin, derzeit in Wien lebend. Nach ihrem Abschluss an der London Contemporary Dance School (BaHons) im Jahr 2012 studierte sie am SEAD und nahm am International Choreographic Exchange Programm teil. Ihre jüngsten Arbeiten Function Man (2016) und S / M (2017) wurden bereits auf mehreren Festivals in Österreich und international präsentiert, wie March Hare Festival (IL), Tanztage Chania (GR), TanzHafen (AT), Imagetanz (AT) und wurden von DanceWeb, Life Long Burning, Im_flieger, TANZZentrale Nürnberg, Wien Kultur, WUK, Brut Wien und Huggy Bears unterstützt. Im Jahr 2017 erhielt sie das BKA Start Stipendium für Musik und darstellende Kunst. Claire unterrichtet concept-writing an BewegerInnen und MacherInnen und schreibt Beiträge für das Springback Magazine.

www.clairelefevre.com
www.springbackmagazine.com

Morgentraining@Im_flieger NOURISH YOUR NATURE // Sabina Holzer (AT)

jeden Dienstag 04. – 25.09.2018 & 16.10. – 18.12.2018 // 09.30 – 10.45
Bräuhausgasse 40/Souterrain!, 1050 Wien.
Open Level // Freie Spende

Mit Elementen von Core Strength Vinyasa Yoga trainieren wir die Tiefenmuskulatur (Beckenboden, Psoas, unterer Rücken) um die körpereigene Unterstützung zu stärken. Wesentlich an dieser Form des Yogas ist die Bewegung der Welle, eine sanfte Lösung von Ver- und Anspannungen, mit der wir uns immer wieder verbinden. Unser Atem wird uns unterstützen, damit wir die unterschiedlichen Haltungen achtsam und fließend entfalten können. Mit Bewusstsein in der Bewegung verbinden wir unser Denken mit dem Wissen und der Freude unseres Körpers, die uns so durch den Tag begleitet.

www.cattravelsnotalone.at

Im_flieger Supports and // Eine Performance mit Lisa Hinterreithner (AT), Linda Samaraweerová (AT) und Elise Mory (AT)

im Rahmen der Schmiede 18: noplan

Sa 01.09.2018 // 20.00
Schmiede, Mauttorpromenade 7, 5412 Hallein, Salzburg

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