Sa 26.9.2026 // 20.00
In Kooperation mit und bei nunart Barcelona

Foto: Martina Lajczak
Sa 26.9.2026 // 20.00
nunart, Associació cultural, carrer del Tèlègraf 67, 08041 Barcelona, Spain
CHANGING SPACES Wien–Barcelona 2026
Im_flieger Wien in Kooperation mit nunart Barcelona
Residenz: 2.–30. September 2026
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Am 20. November 2026 wird Veza Fernanden die Ergebnisse der Residency in Barcelona auch bei Im_flieger in Wien präsentieren.
In ihrer vierwöchigen Residenz bei nunart in Barcelona beschäftigt sich Veza Fernandez mit der Erforschung ihrer akustischen Hörner. Es handelt sich um imaginäre Instrumente, die sie im Dialog mit Leonora Carrington, ihrer Logopädin, und den Figuren entwickelt, die in ihr aus dem Trommelfell des Unverständlichen widerhallen. Ohrtrompeten sind seltsame Röhren und Kanäle, die aus den tiefsten Anatomien der Kommunikation hervorgehen. Sie versucht, das einzufangen, zu verarbeiten und zu verstärken, was wir nur schwer hören können, und lehrt uns so, die Zerbrechlichkeit verbaler Verbindungen zu bewahren. Fernandez schlägt einen morphologischen Tanz vor, der sich artikuliert, um einer Stimme Raum zu geben, die aus ihren entlegensten Grenzen heraus singt, und der lernt, jenseits der Stimmen zu erzählen, auf die wir es wagen, zu hören.
Vom 17. bis 19. September 2026 bietet Veza Fernandez mit „Cuando la escucha duele la herida canta“ ein Labor bei nunart in Barcelona an:
Inspiriert von Leonora Carringtons Werk „The Hearing Trumpet“ schlägt das Labor vor, diese poetischen Mittel gemeinsam zu gestalten, um andere Arten des Wahrnehmens, Denkens und der zwischenmenschlichen Beziehung zu erproben. Es geht nicht nur darum, imaginäre Anatomien darzustellen, sondern sie zu bewohnen und ihnen zu ermöglichen, mit uns zu kommunizieren, bis sie die Art und Weise verändern, wie wir uns bewegen, wie wir klingen und wohin und wie wir unsere Aufmerksamkeit richten.
Veza Fernandez (ES/AT) ist eine in Wien lebende Tanz-, Stimm- und Performancekünstlerin. In ihren Arbeiten untersucht sie die Stimme als Ort der Beziehung, der Vorstellungskraft und der Verwandlung und verwebt Gesang, Schrift, Tanz und Sprache zu intensiven, vielstimmigen Performances. Ihre Arbeiten sind sensibel und intensiv und lassen polyphon eine Vielzahl von Stimmen und Präsenzen erklingen, die sich danach sehnen, zu bewegen und bewegt zu werden. Ihr Hintergrund umfasst Philologie, Pädagogik, Theater, Musik und zeitgenössischen Tanz. Diese Bereiche beeinflussen in der einen oder anderen Weise ihre künstlerische Forschung und ihre Arbeitsweise beim Schaffen und Präsentieren von Kunst. Fernandez‘ Arbeit ist stark lokal verwurzelt und durchdringt von der Underground-Szene aus größere Tanz- und Theaterinstitutionen. Sie hat einen Master in Choreografie der DAS Graduate School (Amsterdam Academy for Theatre and Dance). Ihre Arbeit wurde unter anderem im brut Wien, Tanzquartier Wien, Sophiensaele Berlin, Gesnerallee Zürich, de Singel Antwerpen, La Casa Encendida Madrid gezeigt. www.vezafernandez.com