“You can’t even dream this stuff up” // Asher O’Gorman (IE/AT) & Andrea Gunnlaugsdóttir (IS/AT)

Do 30.11.2023 // 10.00–12.00

Do 30.11.2023 // 10.00–12.00

Bräuhausgasse 40, 1050 Wien

In englischer Sprache // Offen für: (werdende) Künstler:innen-Eltern, neugierige Künstler:innen, Künstler:innen, die über Elternschaft nachdenken

“You can’t even dream this stuff up” ist ein restauratives Konzept und eine Praxis, die eine unterstützende Landschaft für Künstler:innen-Eltern vorstellt, die sich ihrer doppelten Verantwortung als Künstler:in und Betreuende stellen.  

Asher und Andrea ermöglichen einen Raum für kollektives Träumen, in dem wir uns weiter und jenseits patriarchaler Strukturen vorstellen können. Gemeinsam erträumen wir im Reich der Fantasie neue Realitäten, in denen Künstler:innen-Eltern als unverzichtbar für die Repräsentation innerhalb des gesamten sozialen Spektrums in der Kunst angesehen werden.  

Offen für (werdende) Künstler:innen-Eltern, neugierige Künstler:innen, Künstler:innen, die über Elternschaft nachdenken. 

Wir werden in einem konzentrierten Raum arbeiten. Eltern ohne Kinderbetreuung sind jedoch herzlich eingeladen, ihre Kinder mitzubringen, um nichts zu verpassen.

Asher und Andrea arbeiten in Zusammenarbeit mit HOOD for Artist Parents. Seit 2021 zielt HOOD darauf ab, positive Maßnahmen für Künstler:innen-Eltern zu entwickeln, die sich ihrer doppelten Verantwortung als Künstler:in und Betreuende stellen. @hood.for.artist.parents.vienna   

Fotos: Anita Kaya

Andrea Gunnlaugsdóttir (IS/AT) geboren in Reykjavík, Island, ist eine in Wien lebende Tänzerin und Choreografin. In eigenständigen und kollaborativen Konstellationen bewegen sich ihre Arbeiten an der Schnittstelle von Tanz und Performance und suchen mitunter Formate jenseits der Bühne. Ihre jüngste Arbeit CUMULUS in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Claudia Lomoschitz tourte kürzlich in Österreich und Island und wird demnächst in Norwegen zu sehen sein. Andrea hat mit vielen in Wien lebenden Künstlern wie Doris Uhlich, Alix Eynaudi, Andrea Maurer, Veza Fernandes u.a. zusammengearbeitet. Als nächstes wird sie im brut Wien in der Arbeit der Choreografin Sara Lanner auf der Bühne stehen. Andrea hat von Anfang an zwei Kinder neben ihrer künstlerischen Karriere großgezogen und dabei einige Erfahrung mit dem Gefühl von FOMO gesammelt.

Asher Ó Gormáin (IE/UK/AT) ist eine irische Künstlerin, die als Performancekünstlerin, Dramaturgin und Dozentin an der Schnittstelle von Choreografie und bildender Kunst arbeitet. In ihren Arbeiten setzt sie sich intensiv mit Objekten und Materialien auseinander, indem sie deren performative Wirkkraft hervorhebt, um die taktilen, sinnlichen und existenziellen Dimensionen des „Alltäglichen“ aufzudecken und anthropozentrische Perspektiven in Frage zu stellen. Sie hat einen BA (Hons) in Choreografie vom Dartington College of Arts (2005), ein Diplom in Tanz von der SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance (2008) und einen MA mit Auszeichnung in Bildender Kunst (TransArts) von der Universität für angewandte Kunst Wien (2021). Seit 2021 unterrichtet sie regelmäßig am Angewandte Performance Lab (APL) in Wien. Im Jahr 2020 gründete sie HOOD for Artist Parents. Ihr jüngstes Werk, „mind numbing filthy finger potholes: a glossary of the paradox of boredom“, feierte im brut Wien Premiere. www.asherogorman.com