“You can’t even dream this stuff up” // Asher O’Gorman (IE/AT) & Andrea Gunnlaugsdóttir (IS/AT)

Di 29.4., 27.5.2025 // 10.00–13.00

Photo: Asher O’Gorman, Andrea Gunnlaugsdóttir

Di 29.4., 27.5.2025 // 10.00–13.00

Bräuhausgasse 40, 1050 Wien // in englischer Sprache // Offen für Künstler:innen und Kulturschaffende, die (werdende) Eltern sind oder über Elternschaft nachdenken

“You can’t even dream this stuff up” ist ein restauratives Konzept und eine Praxis, die eine unterstützende Umgebung für Eltern schafft, die in der Kunst arbeiten und sich ihrer doppelten Verantwortung als Künstler:in und Betreuende stellen.  

Asher O’Gorman and Andrea Gunnlaugsdóttir ermöglichen einen Raum für kollektives Träumen, um weiter zu denken, jenseits patriarchaler Strukturen. Im Reich der Fantasie erträumen wir gemeinsam neue Realitäten, in denen Künstler:innen-Eltern als unverzichtbar für die Repräsentation innerhalb des gesamten sozialen Spektrums in Kunst und Kultur angesehen werden.  

Offen für Künstler:innen und Kulturschaffende, die Eltern oder werdende Eltern sind oder neugierige Künstler:innen, die über diese Themen nachdenken.

Wir werden in einem konzentrierten Raum arbeiten. Eltern ohne Kinderbetreuung sind jedoch herzlich eingeladen, ihre Kinder mitzubringen, um nichts zu verpassen. Asher und Andrea arbeiten in Zusammenarbeit mit @hood.for.artist.parents.vienna

Andrea Gunnlaugsdóttir (IS/AT) geboren in Reykjavík, Island, ist eine in Wien lebende Tänzerin und Choreografin. In eigenständigen und kollaborativen Konstellationen bewegen sich ihre Arbeiten an der Schnittstelle von Tanz und Performance und suchen mitunter Formate jenseits der Bühne. Ihre jüngste Arbeit CUMULUS in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Claudia Lomoschitz tourte kürzlich in Österreich und Island und wird demnächst in Norwegen zu sehen sein. Andrea hat mit vielen in Wien lebenden Künstlern wie Doris Uhlich, Alix Eynaudi, Andrea Maurer, Veza Fernandes u.a. zusammengearbeitet. Als nächstes wird sie im brut Wien in der Arbeit der Choreografin Sara Lanner auf der Bühne stehen. Andrea hat von Anfang an zwei Kinder neben ihrer künstlerischen Karriere großgezogen und dabei einige Erfahrung mit dem Gefühl von FOMO gesammelt.

Asher Ó Gormáin (IE/UK/AT) ist eine irische Künstlerin, die als Performancekünstlerin, Dramaturgin und Dozentin an der Schnittstelle von Choreografie und bildender Kunst arbeitet. In ihren Arbeiten setzt sie sich intensiv mit Objekten und Materialien auseinander, indem sie deren performative Wirkkraft hervorhebt, um die taktilen, sinnlichen und existenziellen Dimensionen des „Alltäglichen“ aufzudecken und anthropozentrische Perspektiven in Frage zu stellen. Sie hat einen BA (Hons) in Choreografie vom Dartington College of Arts (2005), ein Diplom in Tanz von der SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance (2008) und einen MA mit Auszeichnung in Bildender Kunst (TransArts) von der Universität für angewandte Kunst Wien (2021). Seit 2021 unterrichtet sie regelmäßig am Angewandte Performance Lab (APL) in Wien. Im Jahr 2020 gründete sie HOOD for Artist Parents. Ihr jüngstes Werk, „mind numbing filthy finger potholes: a glossary of the paradox of boredom“, feierte im brut Wien Premiere. www.asherogorman.com