STILLSTAND (Workshop) // Lena Schattenberg (AT) & Michael Akstaller (DE)

Do 19.2.2026 // 14.00–17.00

In Zusammenarbeit mit WEST/FASSFABRIK.

Foto: Michael Akstaller

Do 19.2.2026 // 14.00–17.00

Workshop
WEST/FASSFABRIK, Lastenstraße 19, 1230 Wien (S-Bahn Atzgersdorf) // kostenlose Teilnahme // max. 15 Teilnehmer:innen // Anmeldung mit kurzer formloser Vorstellung/Interesse/Praxis/Bio (ca. 400 Zeichen) unter michael.akstaller(at)gmx.de

WEST/FASSFABRIK in Zusammenarbeit mit Im_flieger Wien.

Am Samstag, dem 21. Februar 2026 um 19.00 wird das Work-in-progress Showing STILLSTAND, das zuvor bei Im_flieger präsentiert wurde, im WEST/FASSFABRIK zu sehen sein!

Die Praxis von Lena Schattenberg und Michael Akstaller wurde im Rahmen von RESIDENCY@Im_flieger im Jänner 2026 entwickelt.

Ausgehend von ihrer künstlerischen Arbeit STILLSTAND und ihrer Recherche im Rahmen von RESIDENCY@Im_flieger laden Lena Schattenberg und Michael Akstaller dazu ein, die Schnittstelle von Bewegung, Klang und Raum praktisch zu erforschen.
Der Workshop versteht sich als offenes Forschungsformat, in dem durch einfache, klar gesetzte Aufgaben mit Wiederholung, Dauer und Aufmerksamkeiten gearbeitet wird. Körperliche Bewegungssequenzen treffen auf Klangphänomene und räumliches Hören. Innere und äußere Schleifen werden sichtbar und hörbar gemacht – und im gemeinsamen Tun erforscht.

Michael Akstaller führt in eine klangliche Annäherung an den Raum ein, die Sound als eigenständiges Material versteht. Wie lassen sich Architekturen hören und aktivieren?
Lena Schattenberg arbeitet mit körperlichen Scores, Präsenz und Wiederholung. Bewegungen entstehen aus selbst definierten Regeln, verändern sich durch Dauer und öffnen neue Möglichkeiten.

Ein offenes Forschungsformat für Tänzer:innen, Performer:innen, Musiker:innen, Klangkünstler:innen und Neugierige – mit Fokus auf den Prozess, das gemeinsame Erforschen, Wahrnehmen und Teilen von Praxis. Die Intensität der körperbasierten Aspekte ist individuell wählbar und kann jederzeit angepasst werden.

Lena Schattenberg (AT) ist eine in Wien lebende Tänzerin und Choreografin. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen somatischer Praxis, konzeptueller Recherche und relationaler Bewegungsforschung, mit einem besonderen Fokus auf innere Vielheiten und die wechselnden Dialoge zwischen den Anteilen des Selbst. Sie untersucht, wie sich diese inneren Konstellationen durch Bewegung, Stimme, Raum und körperliche Zustände ausdrücken und transformieren. Als Performerin arbeitete sie u. a. mit Claudia Bosse, Theo Clinkard, Samuel Feldhandler, Eva Borrmann sowie Rosas / Anne Teresa De Keersmaeker und war international u. a. in Beirut und Moskau zu sehen. Jüngste Arbeiten: The Many Piece (2022) und I lived in the cracks and moved in the shadows (2023). www.lenaschattenberg.com

Michael Akstaller (DE) beschäftigt sich in seiner wissenschaftlichen, künstlerischen und kuratorischen Praxis mit Strömungsforschung, akustischer Forschung sowie den Beziehungen zwischen Klang und Raum, Bewegung und Performance. Seine künstlerischen und kuratorischen Arbeiten sind oft interdisziplinär und kollaborativ angelegt und wurden unter anderem im Silent Green Berlin (2023), im Lenbachhaus München (2022, 2021), in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden (2022, 2021), bei der 6. Ural Industrial Biennale Ekaterinburg (2021) und am HKW Berlin (2021) gezeigt. 2024 vertrat er den deutschen und 2025 den türkischen Pavillon der Venedig Biennale. Akstaller war an wissenschaftlichen Institutionen wie der Bundesanstalt für Wasserbau in Karlsruhe, der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz tätig. Derzeit lehrt er an der Folkwang Universtiät der Künste das Studienfach Sound Practice Research. Über seine interdisziplinäre und kollektive Zusammenarbeit mit Künstler:innen und Wissenschaftler:innen verschiedenster Sparten co-kuratierte er Festivals am Künstlerhaus Nürnberg und am HKW Berlin. Er lebt und arbeitet in Nürnberg. www.michaelakstaller.de