Im_flieger SUPPORTS 2022 // summary

photo: Felix Kaya

Im_flieger stellte ausgewählten Projekten (kurzfristig) Arbeitsraum Im_flieger@Bräuhausgasse und Technik zur
Verfügung, sowie optional künstlerisches/technisches/logistisches Coaching.

A Mouthful of tongues // Stina Fors
Feb 2022 // Research / Public Rehearsal 11.3.2022 // Premiere 11.6.2022 / imagetanz brut Wien

In der Performance A mouthful of tongues wird der Mund zum Theater. Mit experimentellen Gesangstechniken wie Knurren, Bauchreden, Zungenübungen, Dinosaurierrufen u.v.m. lädt Stina Fors auf eine Reise ein, bei der viele Körper und Sounds in dissoziative Beziehungen gebracht werden. Der Körper steht nicht in Beziehung zu seiner Stimme oder seinem Klang. Verwirrung
kommt und geht und die Kommunikationsformen gehen ineinander über. A mouthful of tongues
feiert den Mund als einen kraftvollen Kanal, in dem Kommunikation geformt, ausgedrückt, gestört, zerstört und wiederbelebt wird. Wir hören fragmentierte Geschichten, Gedanken und Emotionen von anderen Orten, von delirierenden Landschaften und etwas, das wie Englisch klingt, es aber nicht ist.
Concept & Performance Stina Fors, Outside eyes Charlotta Ruth, Deborah Hazler, and tba, Production management Sophie Menzinger, A co-production of Stina Fors and imagetanz / brut Wien. With the generous support of the Department of Culture of the City of Vienna, Huggy Bears art space, Raw Matters and Im_flieger.
https://brutwien.at/de/Programm/Kalender/Programm-2022/03/Stina-Fors

Actions have consequence (working title) // Mads Floor Andersen
7.-11.2.2022 // Research

“I’m exploring the consequence of actions and doings and what impact they have on my life, the environment and the cosmos.”


MutterRave // Lisa Begeré
13.3. – 4.4.2022 // Theater Arche im Rahmen von Raw Matters 26.+27.6.2022 / Premiere 16.9.2022 Wienwoche Afterparty
„148 Stunden Tag / Unbezahlte Produktion von Arbeitskraft / Arbeit nervt, Arbeit nervt, / Hausarbeit nervt.“ Futter für die Mutter Der MutterRave ist eine party-zipativ performative Musik Live Installation. Musik ist das tragende Element. Das Publikum kommt zum Tanzen. Ausgehend vom musikalischen Material der Wiener PostMutterPunk Band Futter für die Mutter* wird eine langwierige Rave Erfahrung entwickelt. Sie ist repetitiv und oft stumpf. So wie die routinierten Abläufe der Hausarbeit. Raven und Reproduktive Arbeit sind unbezahlt und dienen der (Wieder-)Herstellung / Instandhaltung von Arbeitskraft // Team: Maria Sendlhofer (Inszenierung,
Performance), Ariane Oechnser (Choreografie, Performance), Katalin Erdödi (Outside Eye), Emmi und Thea Fend (Musik, Performance), Lisa Begeré (Künstlerische Leitung, Musik, Performance) / mit freundlicher Unterstützung von: BMKÖS Perspektive Innovation Kunst, Tender Steps Residency, Raw Matters, im_flieger.
https://frey-tag.at/kalender/after-party-x-wienwoche?s=TMZHF0Dzo
https://wienwoche.org/2019/de/1116/:16-09-2022

Hasardeuse – Choreografie einer Klangpoesie // Cie Ode et Encore – Loulou Omer in Zusammenarbeit mit Goran Rebic
11.7. – 14.8.2022 // research

Hasardeuse ist der zweite Teil des Diptychons Fast ein Wunder/Hasardeuse, über die Choreografin der Wiener Avantgarde der Zwischenkriegszeit, Gertrud Kraus. Die besondere Eigenheit liegt darin, dass es Loulou Omers eigene Familiengeschichte berührt, deren Einfluss auf ihren eigenen Lebensweg und ihr künstlerischer Werdegang ihr jedoch lange nicht bewusst war. Es ist eine Hommage, ein Versuch, das Geheimnis zu berühren, was den Lauf eines Lebens vorgibt. Es ist ein Dialog mit dem Rätsel des Daseins und wer wir sind – es ist unsere Beziehung zur Geschichte, zum Erbe, zur Erinnerung.


Hopeful Walkers (working title) // Jolyane Langlois & Thandiwe Mgokeli
14.8 – 19.9.2022 // Research

This movement research is an investigation of presence. It explores connection and communication in different spaces. Considering connection as the existence of energy between people, we are exploring how to nurture this energy and are testing its malleability and force. What makes the first contact last? Our bodies become material to convey poetic images about human connection.
Thandiwe Mqokeli is a dance artist and theatre maker from Eastern Cape, South Africa. She tours internationally with Dada Masilo, creates her own dance work and teaches regularly.
Jolyane Langlois is a dance artist from Tiohtiá:ke/Montréal, Canada, currently based in Vienna. She works as an performer for different companies and independent choreographers, teaches Yamuna Body Rolling and is pursuing Dance Movement Psychotherapy studies.


nador after (Working space #3) // Verena Schneider
29.-30.8.2022 // Research / Performance 2.9.2022 PLANTED FUTURES – SOHO STUDIOS (KUNSTLABOR)

Nador After ist kein Theaterstück, nador after ist ein Ort. Ein Ort des Übens. Ein Ort der Imagination. Ein Ort der Hoffnung. Eine Stadt der Zukunft. Die Arbeit handelt von der Sehnsucht nach solch einer Stadt und die Vorbereitung auf eine mögliche Zukunft. Nach einer Stadt, wo wir uns ganz einfach begegnen können. Auf einer Ebene. mit dem Herzen. ohne Vorurteile.
Performance Alina Bertha, Jana Kilbertus, Severin Gombocz & Verena Schneider, Produktion Verein Freifall


3 Materialstudien: Papier, Schnur, Metall // lux flux (Elisabeth Flunger, Inge Kaindlstorfer, Gelrinde Riegler)
19.9. – 3.11.2022 // 4.11.22 /19:00 Showing / Im_flieger im Rahmen von CHSPI
Aus dem Umgang mit den Materialien entstehen unterschiedliche Innenräume und Stimmungen. Jedes Material verändert die Bewegung und die Zusammenhänge zwischen den Personen und bringt eine zusätzliche Dynamik und nicht geplante Situationen und Beziehungen in die Performance. Die Dinge erzeugen Assoziationen mit historischer Malerei, Tieren, Hierarchien, Kerker, Labyrinth, Hausarbeit – vieles wird absurd.


Duo / Yellow and Blue // eine choreografische Paraphrase mit Mateja Bučar und den Performerinnen Katja Legin und Nataša Živkovič // DUM Association of Artists (SI)
28.7.22 // 20.00 – 21.00 / rund um das Burgtheater, Universitätsring 2, 1010 Wien
29.7.22 // 17.00 – 17.30 / Franz Josef Kai 3, 1010 Wien und Umgebung
29.7.22 // 20.00 – 21.00 / rund um das Volkstheater, Arthur-Schnitzler-Platz 1, 1070 Wien
30.7.22 // 12.00 – 13.00 / um das Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

What a wonderful waste of time // Elina Lautamäki
5. – 16.12.2022 // research
What a wonderful waste of time beschäftigt sich mit dem Narren. Der Narr hat viele Gesichter und ist in sich ambivalent: lustig und beängstigend, unterhaltsam und melancholisch, unantastbar und fragil, wichtig und unwichtig, vulgär und einfältig. Als Archetyp steht es sowohl für den Ursprung der Kreativität als auch für das Irrationale bzw. das Chaotische. In den Tarotkarten hat er keine Nummer – er kann überall zugeordnet werden.
Was sind die Elemente des Narrens, die sich performativ gestalten lassen; das Loslassen von Normen, das Ambivalente, der grenzenlose Fluss der Kreativität? 
Durch Schreiben, Träumen, Ahnen und Improvisieren möchte ich Material und Erkenntnisse für eine Performance sammeln.