ist Grafikdesignerin und Künstlerin, die sich damit beschäftigt, wie Publikationspraxis auf Performance und wie Sprache auf menschliche und übermenschliche Körper trifft. Zu ihren Arbeitsweisen gehören das Schreiben, die Druckgrafik, das Zeichnen sowie das Veröffentlichen in Papierform und mittels Stimme. Ausgehend von verkörperten und feministischen Ansätzen zum Verlagswesen untersucht sie dieses als transformative und befreiende Handlung, die Bedeutung durch Materialität, Verkörperung und kollektive Prozesse gestaltet. Sie ist langjährige Mitherausgeberin von Girls Like Us, einem queerfeministischen Magazin, das Kunst, Politik und Lust miteinander verbindet, und Mitorganisatorin von Munken (Der Mund), einem kulturellen Projektraum in einem Stockholmer Vorort, der sich dem Verlagswesen in einem erweiterten Feld widmet. Sie ist Mitglied von MMS, einem Forschungskollektiv, das die Arbeitsgeschichte von Frauen im Grafikdesign nachzeichnet und 2020 das Buch „Natural Enemies of Books – A Messy History of Women in Printing and Typography“ veröffentlichte. Sie hat einen BA in Grafikdesign von der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam und einen MFA in Choreografie (New Performative Practices) von der Stockholmer Universität der Künste. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Institutionen ausgestellt, darunter Art in General (New York), Haus der Kunst (München), Index – The Swedish Contemporary Art Foundation (Stockholm), Istanbul Biennale (Istanbul), Göteborgs Konsthall (Göteborg) und Västerås Konstmuseum (Västerås).