ist ein:e queere, in der Slowakei geborene und in Wien lebende Choreograf:in, Tänzeri:n und Performancekünstler:in. Urbanovás Arbeit beschäftigt sich mit Transformation, sensorischer Intelligenz und tiefer Relationalität. Deren Praxis reicht über Performance hinaus bis hin zu somatischen und kollektiven Prozessen, in denen veränderte Zustände, Berührung und der unberechenbare Körper Normativität ins Wanken bringen und verkörpertes Wissen wecken. Urbanovás Hintergrund in der rhythmischen Sportgymnastik bildet eine frühe körperliche Grundlage für diese Forschung: ein Training in Präzision, Elastizität, Ausdauer und extremer körperlicher Modulation, das sich später zu einer Untersuchung des monströsen und formwandelnden Körpers entwickelte. Dieser körperliche Zustand der Vielfältigkeit, legt die Grenzen der sozialen, ästhetischen und politischen Systeme offen, die zeitgenössische Körper regeln.
Fr 6.11.2026 // 19.30
In Kooperation mit netzwerkTanz Vorarlberg
2026 Performance