Sa 18.10.2025 // 19.00
In Kooperation mit netzwerkTanz Vorarlberg

Photo: Theresa Wey
Sa 18.10.2025 // 19.00
Work-in-progress Showing beim openSpace 2025, TiK Dornbirn, Jahngasse 10, 6850 Dornbirn
23. & 30. September, 7. & 14. Oktober 2025
tanzTraining im tanzRaum netzwerkTanz, Annagasse 5, 6850 Dornbirn
Fr 14.11.2025 // 19.30
Work-in-progress showing als Teil eines shared evening bei Im_flieger, Bräuhausgasse 40, 1050 Vienna
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CHANGING SPACES Wien–Vorarlberg 2025
Im_flieger Wien in Kooperation mit netzwerkTanz
Residenz in Dornbirn: 22. September – 19. Oktober 2025
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Work-in-progress Showing
SOLACE (Arbeitstitel) ist das Ergebnis eines einjährigen Dialogs zwischen den Künstlerinnen Michele Chu (Hongkong) und Sara Lanner (Wien), die sich 2022 während einer Residenz in Hongkong kennenlernten. Anhand von Sprachmemos, Bildern und Tonaufnahmen, die über eine Entfernung von 10.000 Kilometern ausgetauscht wurden, untersuchen sie Themen wie Trost und Zuversicht – sowohl in ihrer künstlerischen Praxis als auch in ihren persönlichen Erfahrungen. Trost ist ein zutiefst menschliches und psychologisches Phänomen, welches uns von Kindheit an bis ins Alter begleitet, uns resilient macht und uns hilft, die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen. Während ihrer Remote-Residency stellen sich Chu und Lanner Räume des Trosts vor und reflektieren darüber, wie physische und ästhetische Erfahrungen kollektiven Trost fördern können.
Künstlerische Leitung: Michele Chu & Sara Lanner
Performance, Choreografie: Sara Lanner
Text: Michele Chu, Sara Lanner
Videomaterial: Michele Chu
Dramaturgische Unterstützung: Marco Santi
Dank an: netzwerkTanz, Im_flieger
Training
Contemporary Flow & Partnering
Level: Leicht Fortgeschrittene/Fortgeschrittene
Ausgehend von Grundelementen des zeitgenössischen Tanzes wie Rebound, Slide, Suspension und Impuls erarbeiten wir in dieser Klasse raumgreifende, dynamische Choreografien. Dabei werden die Teilnehmer:innen zum Erforschen des eigenen individuellen Ausdrucks ermutigt. Es werden abwechselnd fixe Bewegungsabfolgen, bei denen auf anatomische Präzision geachtet wird, mit spielerisch-improvisatorischen Übungen verbunden. Vereinzelt werden auch effektvolle Grundbewegungen des „Contemporary Partnering“ vorgestellt, um noch höher zu springen, weiter zu fliegen und Bewegungsimpulse verstärken zu können. Unsere Spontaneität wird herausgefordert und die Sinneswahrnehmung für Musikalität und Rhythmus geschärft. Einen wichtigen Stellenwert erhält die Orientierung unseres Körpers im Raum und in Bezug zu den anderen Tanzenden, sodass die gesammelten Erfahrungen sich auch in unseren Alltag übertragen lassen.
Fotos: openSpace 2025 © Sarah Mistura
Sara Lanner (AT) (*1991) ist eine in Wien lebende Choreografin und bildende Künstlerin. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Fragen der kulturellen und (körper-)sprachlichen Identität und untersucht Räume zwischen Vertrauen und Abhängigkeit. Die Ambivalenzen zwischenmenschlicher Beziehungen und ihre Berührungspunkte sowie unsere materiellen und ökologischen Realitäten bilden den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Reflexionen. Zuletzt wurde ihre Tanzperformance WEAVING INFRASTRUCTURES (2024) im brut Wien, sowie Mining Minds (2022) beim ImPulsTanz Festival gezeigt. Für ihre Performance MINE (2021) wurde Sara Lanner mit dem H13 Niederösterreich Preis für Performance ausgezeichnet. Weitere Präsentationen: Tanzquartier Wien, Kunstraum Niederösterreich, Galerie 5020 Salzburg, Neue Galerie/BRUSEUM Graz, MIPAF Macau/China, HART Haus Hongkong, Künstlerhaus Nürnberg, OK Offenes Kulturhaus Linz und andere. www.saralanner.com